Defender
110
Willkommen
auf meiner neuen Internetseite, welche speziell für Defender Freaks erstellt
wurde. Auch andere Geländewagenbesitzer, und die, die es werden wollen, sind
auf meiner Seite herzlich willkommen.
Die Seite soll Tipps und Anregungen geben,
wie ein Geländewagen preiswert und doch professionell zu einem Expeditionsmobil
ausgebaut werden kann.
Da sich die Seite noch im Aufbau befindet, bin ich für konstruktive Anregungen
offen. Die Seite soll in nächster Zeit durch diverse Urlaubsberichte erweitert
werden. Außerdem sind Seiten mit Tips für Offroad und Winchen geplant.
Island
1993
Die Idee zum Ausbau eines Geländewagen kam schon während unseres ersten
Island-Urlaubes 1993. Dort begnügten wir uns mit einem zum Wohnmobil umgebauten
Mercedes 508. Dieser leistete während unserer Rundfahrt durch Island in Bezug
auf Schlaf- und Wohnkomfort gute Dienste. Aber im rauem Geländeeinsatz kam
dieser wegen seines fehlenden Allradantriebes und der geringen Verschränkung
schnell an seine Grenzen. Hier wurde der Wunsch nach einem echtem Geländewagen
geboren.
Unser
erster Landy
Erst Jahre später keimte
dieser Gedanke wieder auf. Bei einem Bierchen beschlossen mein Kumpel Michael
und ich, den nächsten Islandurlaub mit einem echten Offroader zu machen.
Nachdem wir den Termin für unseren Islandurlaub auf 2001 ansetzten, hatten wir
noch ein Jahr Zeit, einen Geländewagen zu suchen und auszubauen.
Aus
Kostengründen fixierte ich mich erst auf den Pajero der Marke Mitsubishi. Hier
wurden einige Modelle mit langem Radstand bereits für 8.000 DM gehandelt.
Aber es kam alle anders als erwartet. Michael machte in der lokalen Zeitung
einen 15 Jahre alten Defender ausfindig. Nach anfänglicher Skepsis machten
wir beim dritten Besichtigungstermin den Deal mit 14.500 DM komplett.
Technische
Daten:
Zulassung:
LKW Geschl. Kasten (LKW-Steuer)
Baujahr: 1985
Motor: 2.5l Saugdiesel
Hubraum: 2478 cm³
Leistung: 50kW
Spritverbrach: von 10,5l (Autobahn 85km/h) bis 14l
Getriebe: 5 Gang mit Untersetzung, Differentialsperre und Nebenantrieb
Anhängerkupplung: Anhängelast 3000 kg
Gewicht: Leer 1960 kg / Gesamt 2850 kg
Ausbau
außen
Im
Vorfeld wurden einige Modifikationen vorgenommen, welche die
Islandtauglichkeit sicherstellen sollen. Hierunter fielen unter anderem
Anbau eines
Zyklon-Luftfilter. Dieser ermöglicht, aufgrund der
höheren Luftansaugung, auch tiefe Flussbettdurchfahrungen.
Weiter montierten wir an den vorgesehenen Befestigungslöchern
Reservekanisterhalterungen, um den Inhalt des 80l Tanks strecken zu
können. Somit konnten wir auch lange Inlandstouren ohne
Tankmöglichkeit bewerkstelligen.
Gegen Steinschlagschäden diente ein frontseitig anbringbares
Schutzgitter.
Innenausbau
Der
Innenraum wurde für unser Vorhaben komplett neu aufgebaut. Dieser
wurde so gestaltet werden, daß wir im Innenraum genug Platz zum Kochen
und Essen hatten.
Außerdem bauten wir in den Innenraum zwei Staufächer
ein, in denen Klamotten und sonstige Gegenstände untergebracht werden konnten.
Vier Holzkisten, welche bündig mit dem Innenboden abschließen, boten
weiteren Stauraum.
Alligator
Aufstelldach
Diese
Konstruktion ermöglicht im Innenraum eine maximale Stehhöhe von 2,5m.
Unter dem Dach besteht eine Liegemöglichkeit für zwei erwachsene
Personen.
Das Dach lässt sich innerhalb 5 Minuten mit einer speziellen
Gewindestange hoch- oder runterkurbeln. Zur Stabilität wird das Dach
innen mit drei Fallschirmleinen verspannt.
Das Aufstelldach leistete uns in Island gute Dienste. Nur bei sehr
starken Wind ist das Aufstellen des Daches schwierig. Daher mussten wir
für unsere Übernachtungsplätze immer eine windgeschützte Stelle
suchen.
Laki-Kraterreihe
in Island
Diese
Bild zeigt unseren Landy auf der Inlandspiste zur Laki-Kraterreihe. Hier
fand 17xx der größte jemals auf der Erde registrierte
Vulkanausbruch statt. Hierbei wurden 30km³ Lava ausgestoßen. Durch
den Ascheregen, der auf die ganze Insel niederging, wurden 50% aller
Viehbestände vernichtet.
Auf der Fahrt zu der Laki-Kraterreihe sind zahlreiche Flüsse und
Lavafelder zu durchqueren. Hierbei hat man Ausblick auf eine
abwechslungsreiche und grandiose Landschaft. Außerdem kommt der
Fahrspaß hierbei nicht zu kurz.
Defender
110 TDI
Nachdem wir unseren alten Landy verkauft hatten, ließ mich der
Gedanke einen Defender zu fahren nicht wieder los. Innerhalb kurzer Zeit
fand ich ein meinen Wünschen entsprechendes Fahrzeug.