ISLAND 2001 (Teil 1)
Die Verstauung war natürlich Sache unseres Chef-Mechanikers Michael. Dieser kannte nach der mechanischen Vorbereitung unsers Landy´s alle Geheim- und Staufächer. Diese gab es an dem Fahrzeug genug. Auch war Platz für eine komplette Werkzeugausrüstung um im Fall eines Falles gerüstet zu sein. |
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09.06.2001
- 16 Uhr Nach 1400 km und zwei Tagen Anreise Ankunft am Fährhafen Hanstholm. Hier machten wir dann Bekanntschaft mit weiteren Defender-Fahrern. Diese sollten wir im späteren Verlauf unserer Island-Reise noch einige male treffen. |
Das Wetter hätte zu diesem Zeitpunkt gar nicht besser sein können. Es herrschte Schneetreiben und ein eisiger Wind wehte uns um die Ohren. Doch notgedrungen machten wir uns an die Arbeit und bereits 15Min später waren wir wieder auf der Piste. |
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Dort ließen wir unseren defekten Reifen sofort wieder flicken, um für weitere Eventualitäten gerüstet zu sein. |
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Es geht zur Laki-Kraterreihe.
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Bei diesem Ausbruch wurden insgesamt 30km³Lava und Asche in die Luft geschleudert. Es war einer der größten Eruptionen in der Menschheitsgeschichte. |
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Hier trafen wir wieder auf die Defender-Fahrer von der Fähre. Diese baten uns, ob wir nicht ihr ausgefallenes Licht am Fahrzeug reparieren könnten. Für uns kein Problem, da wir ja alle Handbücher und genügende Werkzeug dabei hatten. Mit ein bisschen Improvisationsvermögen richteten wir den defekten Lichtschalter. Nach gemachter Arbeit machten wir uns noch auf den Weg zur Innenstadt, wo bereits ein großes Volksfest im vollen Gange war. Zu späterer Stunde wollten wir jedoch noch in das berühmte Hard-Rock-Cafe von Reykjavik. Dies erreichten wir nach einer ca. einer halben Stunde Fußmarsch. Nachdem wir den Eingang über das Parkhaus gefunden hatten, bemerkten wir, dass das Hardrockcafe geschlossen war. Wir hatten dummerweise den Eingang über das Einkaufcenters Kringlan gesucht und gefunden. Kurze Zeit später war auch schon das aufgeschreckte Wachpersonal zur Stelle. Diese fragten uns, wie wir in das schon geschlossene Einkaufszentrum gekommen sind. So erzählten wir, dass wir vermutlich den Handwerkereingang gefunden hatten. Die Wachleute waren mit dieser Aussage zufrieden und zeigten uns dann den Ausseneingang zum berüchtigten Cafe. Dort tranken wir noch ein Bier, was wir als Lohn für unsere geglückte Reparatur spendiert bekamen. |
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Die nachfolgenden Bilder entstanden auf dem Weg von Pingvellir zum Hraunfossar. |
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Hier tritt das Wasser auf einer Breite von. 1km aus dem Boden hervor. Gespeist werden die Wasserfälle durch unterirdische Bachläufe im porösen Lavagestein. |
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Auf dem Weg zum berühmten Vulkan Snaefellsjökull säumen farbige Lavafelder, bizarres Basaltgestein und Mineralquellen den Weg. Der Vulkan Snaefellsjökull wurde durch den Roman von Jule Verne - Auf dem Weg zum Mittelpunkt der Erde - berühmt. Der 1446m hohe Stratovulkan ist mit einer Gletschrmütze bedeckt. Beim Versuch den Vulkan mit dem Fahrzeug näher zu erkunden scheiterte zweimal. Immer mussten wir vor großen Schneefeldern kapitulieren und umdrehen. Somit konnten wir leider keine Bilder von diesem Sagen umwobenen Vulkan machen. Nachfolgend ein paar Impressionen von der Halbinsel Snaefellsness. |
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2. Teil von Island 2001 |